Sonntag, 23. April 2017

Als wir unsterblich waren

Welttag des Buches am 23. April
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"Willkommen in West-Berlin" - als diese Worte damals in der Nacht vom 9. auf den 10. November 1989 aus den Lautsprechern an den Grenzübergängen tönten, war ich gar nicht in der Stadt, sondern gerade in Kyoto/Japan und erlebte mein erstes Erdbeben (es war nicht so schlimm, nur wie wenn sehr schwere Panzer über Kopfsteinpflaster rasen; das Geschirr klapperte im Schrank, aber es ging nichts kaputt. Sozusagen ein "Soli-Beben" ...).

Charlotte Roth, Als wir unsterblich waren

Charlotte Roths Frauenroman „Als wir unsterblich waren“* lässt die Szenen der Berliner Maueröffnung in mir lebendig werden, obwohl ich gar nicht dabei war. Ebenso mitreißend schildert sie das Leben der Frauen- und Arbeiterrechts-Aktivistin Paula, die zwei Weltkriege er- und überlebt hat – und das der Ostberliner Studentin Alexandra, die sich in eben jener Nacht in einen Westberliner verliebt.

Dienstag, 18. April 2017

Immer noch Masken

Neulich sagte eine Freundin „Du schreibst ja gar nicht mehr, bist online geradezu verschollen! Was ist los mit dir? Hast du nichts mehr zu sagen?“

Doch! Und ob ich etwas zu sagen habe. Es ist nur so dermaßen viel, dass ich es kaum sortiert kriege in meinem Innern, mich nicht äußern kann – und schier ersticke an all den unausgereiften Geschichten und Texten, die mir durch Kopf und Herz schwirrren.